Gruppen in unserer Gemeinde

Eine-Welt-Gruppe

Eine-Welt-Gruppe

Die Eine-Welt-Gruppe möchte mit dem Verkauf von Warenaus dem  Fairen Handel  ein kleines Zeichen setzen für mehr Gerechtigkeit in der Weltwirtschaft. Wir bieten u. a. Kaffee, Tee, Honig, Schokolade aus der sogenannten Dritten Welt an. Mit dem Kauf werden dörfliche Erzeugergemeinschaften unterstützt. Diese erhalten für ihre Arbeit einen deutlich höheren Preis als sonst auf dem Weltmarkt üblich. Mit den Mehreinnahmen leisten sie Entwicklungshilfe vor Ort, zum Beispiel im Bildungs- und Gesundheitsbereich.

Alle können dazu beitragen, wenn sie Waren aus dem Fairen Handel kaufen. Im Gemeindebüro werden diese Waren dienstags und freitags von 10 – 12 Uhr angeboten.

Einladung zur Vorbereitung des Eine-Welt-Gottesdienstes 2008 in Oststeinbek

Liebe Eine-Welt-Freundinnen und –freunde in Barsbüttel und Oststeinbek!

Weihnachten ist überstanden und die nächste Aufgabe ruft. Mit Pastorin Sabine Erler habe ich den Eine-Welt-Gottesdienst 2008 verabredet für  Sonntag, den 10. Februar um 10.00 Uhr in der Auferstehungskirche Oststeinbek. Für die Vorbereitungsabende haben wir auch schon Termine vereinbart:

  • Mittwoch, den 9.1.2008
  • Donnerstag, den 17.1.2008
  • Mittwoch, den 6.2.2008

jeweils um 20.00 Uhr im Gemeindehaus, Möllner Landstr. 50 in 22113 Oststeinbek. Wir laden hiermit herzlich ein, an der Vorbereitung und Gestaltung des Gottesdienstes teilzunehmen. Er hat ja nun schon Tradition und ich habe ihn jedes Mal wieder als großen Gewinn für mich persönlich und für unsere Gemeinden erlebt – sowohl durch die thematischen Informationen als auch als Erfahrung der Solidarität.

Zum Thema: Unsere Bundesschlussgruppe hatte im vergangenen Jahr Besuch aus unserer Partnergemeinde Roosboom in Südafrika. Im Rahmen eines gemeinsamen Seminars im Haus am Schüberg haben wir mit unseren südafrikanischen Gästen einen ganzen Tag auf dem Stüffelhof, einem Demeterbetrieb in Volksdorf verbracht zum Thema „ökologischer Landbau.“ Dieser Tag war für mich eine richtige Offenbarung. Ich wusste schon vorher, dass sehr viele GEPA - Genossenschaften zum ökologischen Landbau verpflichtet sind. Auf dem Stüffelhof wurde mir der ganz andere Zugang zu Humus nicht als ausbeutbarer Ressource mit bestimmter chemischer Zusammensetzung sondern als Organismus, als eigenes Lebewesen, mit eigener Dignität be-wusst. Unbekannt war mir, dass die neuen gentechnisch veränderten (Hybrid-) Saatguterzeugnisse nicht mehr zur eigenen Saatgutproduktion geeignet sind, weil sie keine Samen mehr hervorbringen. Dadurch ergibt sich eine  ganz neue Abhängigkeit der Landwirte von den Saatgutherstellern. Ferner gibt es ein zunehmendes Eindringen EU subventionierter Agrarerzeugnisse in die Märkte der sog. Dritten Welt, welche die örtliche Landwirtschaft in hohem Maße bedrohen. 

In Anknüpfung an dieses Seminar kreisten meine Vorgespräche mit möglichen Referenten vom Haus am Schüberg und  der Werkstatt 3 um  die folgenden Themenvorschläge:

  • „Ernährung im Norden – Ernährung im Süden; Wege zur Verteilungsgerechtigkeit.
  • „Leben und Leben lassen! Welche Agrar- und Esskultur brauchen wir?“
  • „Überernährung im Norden, Unterernährung im Süden. Wege zu einer zukunftsfähi-gen Agrar- und Esskultur.“
  •  „Welche Auswirkungen hat die Gentechnik auf unsere Ernährung im Norden und im Süden?“

 

Sandra Blessin von der BUKO Agrarkoordination in der Werkstatt 3, die ich als Refe-rentin für den 10.2. gewinnen konnte, schlug schließlich vor, doch die zunehmende Bedeutung der Gentechnik für den globalisierten Agrarmarkt besonders in den Blick und ins Bewusstsein zu nehmen und die  Themenstellung auch entsprechend zu fokussieren. Wir haben uns jetzt auf:

„Gentechnik – eine Chance für den Süden?“

verständigt. Die Aspekte unserer Ernährungs- und Einkaufsgewohnheiten, unsere Marktmacht als Kunden und die Bedeutung des ökologischen Landbaus bei uns werden dabei nicht zu kurz kommen. Für die Veranstaltung nach dem Gottesdienst haben sich ferner Karin Scheewe, Gärtnermeisterin beim Stüffelhof, und Thomas Schönberger vom Haus am Schüberg für eine Podiumsrunde zur Verfügung gestellt.

Ich hoffe, die Vorüberlegungen machen neugierig und laden zum Mitmachen ein! Mit herzlichen Grüßen und vielen guten Wünschen für ein gesegnetes Neues Jahr auch im Namen von Sabine Erler Ihr und Euer 

Karlfried Kamenberg 

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