Verleihung des Ansgarkreuzes an Herrn Rudolf Främcke am 11. Januar 2015

Während des Gottesdienstes am 11. Januar überreichte Propst Matthias Bohl unserem Gemeindemitglied, Herrn  Rudolf Främcke, das Ansgarkreuz als Anstecknadel für seine langen und treuen ehrenamtlichen Dienste in unserer Kirchengemeinde.

2015 15 fraemcke 002„Was wäre unsere Kirche ohne Menschen wie Sie, Herr Främcke, mit einem Blick für das, was nötig ist“; so begann Probst Bohl seine Laudatio für Herrn Främcke. „Sie haben einen großen Anteil daran, dass unsere Gemeinde so einladend ist - hier ist man willkommen! Mit großer Verantwortung und Sorgfalt sorgen Sie als „Sicherheitsbeauftragter“ unserer Gemeinde dafür, dass Haus und Hof in Ordnung sind.“
Namensgeber Erzbischof Ansgar von Hamburg, der „Apostel des Nordens“ hat im 9. Jahrhundert die wohl erste christliche Kirche im Norden in Haithabu errichtet. Eine historische Gewandnadel, die man dort gefunden hat, dient als Vorbild für das Ansgarkreuz, das als Anstecknadel oder als Brosche seine Träger ziert.

Mit der Verleihung des Ansgarkreuzes ehrt unsere Kirche Menschen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagiert haben. Es gibt rund um die Segenskirche einige, die dafür in Frage kommen. Unser Kirchengemeinderat hat nun Herrn Främcke ausgewählt, um ihn für sein langes hervorragendes Engagement zu würdigen.

Seit über 10 Jahren ist Herr Främke der „Sicherheitsbeauftragte“ – oder treffender ausgedrückt - „der gute Geist“  bzw. „Einer für alles“  unserer Ev.-luth. Kirchengemeinde  Barsbüttel. Hierzu gehört nicht nur die Segenskirche mit dem Pastorat und dem angrenzenden Gemeindehaus, sondern auch die Kita und das Wohn- und Geschäftshaus, Waldenburger Weg mit der Sozialstation.
Wenn es heißt, handwerkliche Arbeiten zu vergeben, holt er Angebote von den Handwerksbetrieben ein, erstellt eine Liste von Arbeiten, die in unserer Gemeinde Priorität haben und überwacht akribisch die ausführenden Arbeiten. Dazu gehörte u. a. der Anbau der Kita im Waldenburger Weg. Als „Sicherheitsbeauftragter“ muss man erfolgreich organisieren können, stets  den Überblick im Auge behalten und systematisch vorgehen, Schwachstellen rechtzeitig erkennen und beheben. Dabei muss Herr Främcke auch die gewerblichen  Vorgaben, die an den baulichen Kirchenbetrieb gestellt werden, berücksichtigen, z. B. die „Gefährdungsbeurteilung“.  Diese Tätigkeit von Herrn Främcke geht weit über den „Hobby-Bereich“ hinaus. Er unterstützt  Pastorin Sabine Erler und den Kirchengemeinderat in fachlichen Fragen. Dafür gebührt ihm Dank und Anerkennung.

„Das Ansgarkreuz der Evangelischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) kann - wie es in der Stiftung durch die Kirchleitung heißt - „Gemeindegliedern verliehen werden, die durch großen persönlichen Einsatz in der kirchlichen Arbeit, vorbildliche Förderung der Kirche, ihrer Werke und Einrichtungen sowie durch beispielhaftes Eintreten für einen tätigen christlichen Glauben in der Öffentlichkeit hervorgetreten sind.“
                                                               Brigitte Schroeder (KGR-Mitglied)

 

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