Liebe Barsbüttlerinnen und Barsbüttler,

wenn Sie diesen Gemeindebrief in den Händen halten, ist in Südafrika die Fußball-WM in vollem Gange. Ob wir noch dabei sind? Während ich diese Zeilen schreibe, schmücken sich gerade die ersten Autos mit schwarz-rot-goldenen Fahnen. So mancher Fußball-Fan ergreift die Chance seines Lebens und reist nach Südafrika (auch einer unserer Kirchenvorsteher ist dabei!) Südafrika ist genauso fußballverrückt wie wir, doch es ist mehr als nur das Gastgeberland für die Weltmeisterschaft. Es ist ein Land voller Gegensätze, reich und arm, schön und voller sozialer Probleme, alt und neu, fremd und nah. Es ist durch viele kirchliche (und andere) Partnerschaften mit Deutschland verbunden. Besonders auch durch „Brot-für-die-Welt“. Vielleicht motivieren Sie die Fernsehbilder aus Südafrika, mal mit dem einen oder anderen Projekt Bekanntschaft zu machen (www.brot-fuer-die-welt.de). Wer weder Zeit noch Geld hat ans Kap der guten Hoffnung zu reisen, kann über den „Club der guten Hoffnung“ Afrika erleben:

Südafrika ist ein Land das Sehnsüchte weckt und Menschen begeistert. Die Landschaft ist überwältigend schön und die Gastfreundschaft einzigartig. Doch wer genauer hinsieht, stößt auf die Kinder und Jugendlichen, deren Leben bestimmt wird von Armut, HIV/Aids und zerrütteten Familienverhältnissen. Die Erben der Apartheid leiden unter einer „Unkultur der Gewalt“, die weitere Probleme wie Kriminalität und auf der Straße lebende Kinder nach sich zieht. Der Club der guten Hoffnung möchte mithelfen, dass Menschen in Südafrika und Deutschland einander näherkommen, dass sie voneinander lernen und dadurch gemeinsam eine bessere, gewaltfreie Welt gestalten.

Der Club der guten Hoffnung fördert den interkulturellen Austausch und die Begegnung zwischen Südafrika und Deutschland. Die Club-Mitglieder sind Teil einer Gemeinschaft, der das Wohl der Anderen am Herzen liegt  -  sie übernehmen gesellschaftliche Verantwortung.Helfen ist keine Einbahnstraße! Aktiv zu sein und gemeinsam mit anderen etwas Gutes zu tun macht Spaß. Jede und jeder kann etwas bewegen  -  alleine oder besser in der Gemeinschaft. Werden Sie Mitglied im Club der guten Hoffnung und setzen Sie etwas in Gang.

Anregungen und Informationen finden Sie in der Fankurve unter:

www.club-der-guten-hoffnung.de

Reisen ist nicht nur ein Aufbruch mit den Füßen, sondern vor allen Dingen auch mit dem Herzen. Lassen Sie sich einladen zu unseren kleinen Reiseangeboten (Reise in die Natur und Reise in die Vergangenheit) oder erleben Sie nach, was Gudrun Kreplin von ihrer Reise nach Indien berichtet. Wohin Sie auch reisen in diesem Sommer (innerlich oder äußerlich): Gottes
Segen begleite Sie und vielleicht ein kleines Lied auf den Lippen:

„Vertraut den neuen Wegen auf die uns Gott gesandt.

Er selbst kommt uns entgegen. Die Zukunft ist sein Land.

Wer aufbricht, der kann hoffen in Zeit und Ewigkeit.

Die Tore stehen offen. Das Land ist hell und weit.“

Herzlichst Ihre Pastorin

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