Gemeindebrief März - Juni 2010 Gemeindebrief März - Juni 2010

Einladung zum Geburtstagsbrunch

Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Barsbüttel lädt alle Menschen, die in den letzten drei Monaten Geburtstag hatten und 60 Jahre oder älter geworden sind, ganz herzlich zum Geburtstagsbrunch

am Sonnabend, dem 03. Juli 2010

um 11.00 Uhr

(Ende gegen 13.00 Uhr)

ins Gemeindehaus der Segenskirche am Stiefenhoferplatz ein. Jedes Geburtstagskind kann eine Begleitung (Freund, Freundin, Partner, Partnerin) mitbringen. Damit wir fürs Buffet besser planen können, brauchen wir Ihre Anmeldung bis zum 29. Juni entweder im Kirchenbüro: 670 06 50oder bei Frau Pastorin Erler: 675 908 12 Wir freuen uns auf Sie und einen gelungenen gemeinsamen Vormittag, mit  dem wir Ihr neues Lebensjahr würdigen und feiern.

 

Festwoche zum 25jährigen Bestehen der Sozialstation

Dienstag 8. Juni, 19.30 Uhr

Vision – aus dem Leben der Hildegard von Bingen Gemeinsame Fahrt ins Kino zum Filmring Reinbek im Sachsenwaldforum Treffpunkt mit Pkw’s (wenn möglich) 18.45 Uhr an der Segenskirche

Donnerstag 10. Juni,  19.00 Uhr

„Verdunkelte Seele“
Vortrag und Buchvorstellung im Gemeindehaus, Stiefenhoferplatz zur gleichnamigen Ausstellung mit Bildern von Sigrid Schenkenberg

Sonntag 13. Juni,  11.00 Uhr

Open-Air Gottesdienst vor der Sozialstation mit anschließendem Festakt Musik, Grillwürstchen, Kaffee und Kuchen, Tombola, Gewinnspiel u...a...m...

Donnerstag 17. Juni,  19.30 Uhr

Reiner Regel, Jan Kessler und Nicolas Faecks sind

Sacre Fleur
Jazz trifft KirchE

Konzert in der Segenskirche – Eintritt 15 €

Verdunkelte Seele

Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Barsbüttel lädt herzlich zur Eröffnungsveranstaltung einer neuen Ausstellung in dem Eingangsbereich der Sozialstation, Waldenburger Weg 2, ein:

Am Donnerstag, dem 20. Mai um 19.00 Uhr

werden die Bilder der Künstlerin Sigrid Schenkenberg erstmalig in Barsbüttel präsentiert.

Die Künstlerin wird anwesend sein und auch im Juni zu einem begleitenden Vortragsabend zur Verfügung stehen. (Näheres nächste Ausgabe von „Unsere Gemeinde“).

Sechs Jahre lang befand sich die Künstlerin ununterbrochen in einer tiefen Depression. Es grenzt an ein Wunder, dass sie diese lebensbedrohliche Krankheit überlebt hat. Sie hatte keine Hoffnung auf Besserung, ihr Leidensweg war besonders schwer und therapieresistent. Jahrelang bewegte sie sich von Klinik zu Klinik, versuchte die verschiedensten Therapien und musste ohne Interessen, Freuden und Energie leben. Im Herbst 2006 trat endlich eine deutliche Verbesserung des Zustands von Sigrid Schenkenberg ein. Malen und Zeichnen sind wichtige Bestandteile ihres Lebens geworden, wenn auch viel Kraft kostend. Neben Portraits, skurrilen Tieren und Abstraktem, hat sich die Malerin Bildern zugewandt, die vom Innersten berichten und die Erlebnisse und Gefühle in der Krankheit wiedergeben. Bilder, die manch einen Betrachter erschrecken lassen, aber auch eine Chance des Hineindenkens sein können.

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pdfGemeindebrief März bis Juni 2010

Gedanken zum Brauch des Osterlachens

Offenes lautes Lachen in der Kirche? Für unsere Ohren klingt das unangebracht. Die Kirche wird als ruhiger sakraler Raum durch Lachen in unangemessener Weise gestört, wollte man vielleicht einwenden. Dennoch war der Brauch des Osterlachens - risus paschalis (lat. risus meint nicht nur ein freundliches Lächeln, sondern durchaus ein 'Lachen von Herzen') - über Jahrhunderte fester Bestandteil des österlichen Brauchtums.

Der Prediger versuchte auf mehr oder weniger gekonnte Weise das Volk im Schiff zum Lachen zu bringen. Das Osterlachen war seit dem 14. Jahrhundert übers Barock bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts hinein eine beliebte Möglichkeit auf lustige Art auch ein wenig Kritik an der einen oder anderen Sache zu üben. Heute erleben wir eine ähnliche Sache vielleicht in manchen Faschingspredigten am Sonntag vor Aschermittwoch.Warum aber nun in der Osterzeit? Das Osterlachen könnte man als eine Art ganzheitlicher Glaubenserfahrung bezeichnen, nach der Devise: Wer lacht, spürt Lebenslust und ist - so die Hoffnung damaliger Kleriker - empfänglicher für die Osterbotschaft, die den Sieg des Lebens über den Tod, Befreiung und Erlösung der Menschen in Jesus Christus verheißt. Das Lachen lockert die Muskeln und stimmt das Gemüt empfänglicher. Nachrichten, die wir mit heiterer Erfahrung verbinden, nehmen wir lieber in unseren Alltag auf.
Die Auferstehung Christi, erklärt der Tübinger Theologe Karl-Josef Kuschel, lässt sich als „Ausdruck von Gottes Gelächter über den Tod" verstehen. Liturgie und Lachen müssten sich keineswegs ausschließen. Auch wenn kirchliche Autoritäten heute in vielen Fragen „nicht den geringsten Spaß" verstünden und unter Christen „mehr gezittert und gezetert als gelacht wird".

Dennoch rief das Osterlachen von Anfang an auch Kritiker auf den Plan. Strenge Protestanten und Aufklärer bekämpften vermeintliche Auswüchse des frommen Spaßes. Für Pfarrer war dieser Brauch auch ein willkommenes Geschenk an ihren Vorgesetzten Kritik zu üben.Vom Ende des 17. Jahrhunderts an wurden die humoristischen Einlagen seltener. Im 18. und 19. Jahrhundert konnten sich nur noch die "Ostermärlein" halten. Skurril-humorige Geschichten, die das Herz der Gläubigen für Gottes Wort öffnen sollten. Doch auch diese Anekdoten blieben schließlich aus. Das Ende des österlichen Lachens - für viele, Laien wie Geistliche, eine Erlösung.

Der Grundgedanke, die Osterfreude offen und 'mit Körpereinsatz' zu verkünden, wäre vielleicht auch heute wieder eine Überlegung wert. Die Erlösung betrifft den ganzen Menschen, mit Leib und Seele. So sollte auch die Verkündigung des Geheimnisses der Erlösung offen und mit Freude in die Welt getragen werden. Vielleicht sähen wir dann auch wieder erlöster aus, ein Halleluja, das jemand nur mühsam hervorbringt, reißt eben selten einen anderen Menschen vom Hocker. Ein beherztes Halleluja für unseren Gott ist auch eine Form frommen Lachens.Zumindest für den Himmel verspricht Jesus: „Ihr werdet lachen!“ (Lk 6,21)

Brigitte Schroeder

So war das also

In der Schule war die Entstehungsgeschichte der Stadt München durchgenommen worden. Ein Mönchkloster war der Anfang der Stadtgeschichte.  - 

In der Wiederholungsstunde gibt Theo die Stadtgeschichte folgendermaßen wieder:

„Vor vielen hundert Jahren siedelten sich an der Isar Mönche an. Sie vermehrten sich ungeheuer. So entstand die Stadt München.

Toll vom lieben Gott

Während eines Regengusses läuft die kleine Viola über die Straße, um den neuen Regenschirm auszuprobieren. Plötzlich ein greller Blitz! Begeistert läuft Viola ins Haus und berichtet: „Der liebe Gott hat mich sogar fotografiert.“

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