Gemeindebrief November/Dezember 2007 Gemeindebrief November/Dezember 2007

Goldene Konfirmation

1958   -  2008

Wir wollen mit Ihnen GOLDENE KONFIRMATION feiern, egal ob Sie damals in Barsbüttel oder sonst wo in dem damaligen Deutschland konfirmiert worden sind. Da wir das Fest der GOLDENEN KONFIRMATION nur alle 2 Jahre feiern, kommen die Konfirmationsjahrgänge 56, 57 und 58 in Betracht. Egal ob

Ihre Konfirmation also 52, 51 oder genau 50 Jahre zurückliegt:

am Sonntag Palmarum, dem 16. März

laden wir Sie und Ihre Lieben (Partner oder Familie oder eine/n Freund/in) zum Gottesdienst um 11.00 Uhr nach Barsbüttel ein.

Im Anschluss an den Gottesdienst wird Gelegenheit sein, bei Mittagessen, Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus zu Gespräch und Austausch und manch sentimentaler Erinnerung zusammen zu kommen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir für unsere Planung und Vorbereitung Ihre Anmeldung (entweder im Kirchenbüro:

670 06 50 oder bei Frau Pastorin Erler: 675 908 12) bis zum 4. März 2008 brauchen.

Einladung zum Geburtstagsbrunch

Die Kirchengemeinde Barsbüttel lädt alle Menschen, die in den letzten drei Monaten Geburtstag hatten und 60 Jahre oder älter

geworden sind, ganz herzlich zum Geburtstagsbrunch

am Sonnabend, dem 8. März 2008

um 11.00 Uhr

 (Ende gegen 13.00 Uhr)

ins Gemeindehaus der Segenskirche am Stiefenhoferplatz ein. Jedes Geburtstagskind kann eine Begleitung (Freund, Freundin, Partner, Partnerin) mitbringen.

Damit wir fürs Buffet besser planen können, brauchen wir Ihre

Anmeldung bis zum 4. März

entweder im Kirchenbüro: 670 06 50 oder bei Frau Pastorin Erler: 675 908 12.

Wir freuen uns auf Sie und einen gelungenen gemeinsamen Vormittag, mit dem wir Ihr neues Lebensjahr würdigen und feiern.

Abraham und Aschenputtel

Eine Predigtreihe zum Brückenschlag zwischen Bibel und Märchen

Herzliche Einladung in die Segenskirche/Barsbüttel zu 3 Predigtgottesdiensten der besonderen Art: Pastorin Erler spricht über zentrale Symbole des menschlichen Lebens, wie sie in der Welt der Bibel und in der Welt der Volksmärchen gleichermaßen vorkommen.

Am 20. Januar um 11.00 Uhr heißt es:

„ Auserwählt zu einem königlichen Leben oder: was nur die Liebe sieht“

 Davids Salbung zum König( 1. Sam. 16,1-13) wird im Licht des Märchens von Aschenputtel neu erlebbar.

Am 3. Februar geht’s weiter mit dem Thema:

Mitten im Leben erwachen“

Die Auferweckung der Tochter des Jairus ( Mk. 5,22-24a.35-42) wird mit dem Märchen von Schneewittchen verbunden und den Abschluss bildet am 9. März das Thema:

“Jenseits von Eden“.

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk. 15,1-32) wird durch das Märchen Hänsel und Gretel ergänzt.

Seien Sie herzlich eingeladen, sich auf diese symbolischen Geschichten aus Märchenwelt und Bibelwelt einzulassen, um dabei sich selber auf die Spur zu kommen und etwas von den Kräften zu erfahren, die wie nichts sonst auf dieser Erde Menschen zu wandeln, zu heilen und zu erneuern vermögen: von Liebe und Glauben.

 

Lebendiger Adventskalender in Barsbüttel

Vom 1. bis 23. Dezember treffen wir uns in den Adventwochen jeden Tag um 18.00 Uhr vor einer anderen Haustür der Gemeinde zu Andacht, Tee und Gebäck!

Advent kann so viel mehr sein, als Hektik und Kaufrausch, aber familiäre Rituale der Besinnung sind mehr und mehr im Schwinden. Viele Menschen sehnen sich nach neuen Ritualen  -  aber allein welche erfinden? Wie soll das gehen? Gemeinsam geht’s! Wir wollen den Advent neu entdecken, und in dieser Zeit des Wartens, in der viele Menschen eine unbestimmbare Sehnsucht spüren, etwas enger zusammenrücken.

Ihre Pastorin Sabine Erler der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Barsbüttel

lebadv2007

Geistliches Wort

Stille Nacht, Heilige Nacht

Liebe Leserinnen und Leser,

nichts ist mehr mit Stille. Wahrscheinlich, weil uns nichts heilig ist. Weder die Nacht noch die Stille. Wir Menschen heutzutage sind ruhelos. Am besten nachts durcharbeiten und sonntags auch. Die ganze Nacht läuft der Autoverkehr weiter und die Züge rollen. Und wer nicht arbeiten muss, macht irgendwie anders die Nacht zum Tage.

Das steigert sich noch einmal in der Vorweihnachtszeit (früher „Advent“). Zur Vorbereitung auf die „Stille Nacht“ sollten die Läden am besten gar nicht mehr schließen. Das Geschäft brummt. Alles saust und braust ohne Rast. Hilfe! Bald ist Weihnachten! Rettende Oase? Endlich Ruhe? Stille Nacht? Manche sind so erschöpft, dass sie das gar nicht genießen können. Andere wiederum halten die Ruhe gar nicht aus, diese zweieinhalb Tage. Hoffen, dass das Treiben bald wieder losgeht: Geschenke umtauschen, Silvester und Neujahr vorbereiten.

Doch auch dieses Jahr bricht das Heilige wieder in unsere Welt ein. Auch wenn uns nichts heilig ist, kommt Gott trotzdem zu uns. Wie wäre es, wenn wir uns zur Ruhe bringen lassen würden? Ich lasse mich ein auf Gott, der zur Welt kommt. Ich genieße zuallererst die Stille. Erst die Stille macht mich bereit, bereit für das Fremde, das Heilige, für Gott. Gott selbst ist in Jesus Christus auf unserer Welt erschienen. Und er begegnet uns in unserem Leben völlig unvermittelt, ganz anders, unerwartet. Wir bereiten ein Feuerwerk vor, und er kommt als ruhe- und liebebedürftiges Baby in einem dunklen Stall zur Welt. Ganz unscheinbar, ganz leise. Stille Nacht, Heilige Nacht.

Lassen wir uns herausrufen aus unserem Getümmel. Dann wird aus unserem Weihnachtsrummel eine Frohe Weihnacht werden, in der uns das Heilige begegnet. Das sollte uns heilig sein und werden.

Ihr Pastor Christoph Karstens

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