Erste Schritte

Endlich konnte es losgehen  -  die ersten Kinder der neu eingerichteten Krippe kamen zur Eingewöhnung, zunächst war vieles noch provisorisch, noch nicht ganz fertiggestellt. Der Tischler war in den ersten Wochen ein häufiger Gast. Ganz behutsam soll die Eingewöhnung gelingen. Dazu müssen sich die Eltern in den ersten Wochen viel Zeit mitbringen. Es trennen sich nicht nur die Kinder von den Eltern sondern auch anders herum, was vielen Eltern schwer fällt.

Die Gruppe ist auf zehn Kinder begrenzt, betreut von zwei pädagogischen Kräften, so sieht es das Kindertagesstättengesetz vor.

Zur Zeit werden Kinder im Alter von sechs Monaten bis zweieinhalb Jahren betreut. Grundsätzlich ist eine Betreuung ab acht Wochen möglich. Alle Eltern, die ihre Kinder hier untergebracht haben, haben hierfür einen gewichtigen Grund. Die Plätze werden nur an Berufstätige, Alleinerziehende oder in Ausbildung befindliche Eltern vergeben. Die Öffnungszeit von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr ist speziell auf diese Personengruppe zugeschnitten.

Während des Tages wird den Kindern ein abwechslungsreiches Programm geboten. Sie lernen mit anderen Kindern zu spielen, sie lernen voneinander und damit auch schneller. Besonderer Wert wird auf die Sprachentwicklung gelegt, einfache Reime oder das gemeinsam gesprochene Tischgebet legen hier die ersten Grundsteine. Die im Laufe der Zeit gemachten Beobachtungen werden für jedes Kind dokumentiert und bilden die Grundlage für die Entwicklungsgespräche mit den Eltern.

So schön eine gelungene Betreuung für die jüngsten Kinder auch ist, die Freude ist groß, wenn die Kinder am Nachmittag von ihren Eltern abgeholt werden.

Bald wird die Krippe wieder eine kleine Baustelle, wenn die Räume für die zweite Gruppe hergerichtet werden, die im September starten soll.

Jens Kähler

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