Gemeindebrief Frühjahr 2007 Gemeindebrief Frühjahr 2007

Einladung zum Geburtstagsbrunch

Die Kirchengemeinde Barsbüttel lädt alle Menschen, die in den letzten drei Monaten Geburtstag hatten und 60 Jahre oder älter geworden sind, ganz herzlich zum Geburtstagsbrunch

am Sonnabend, dem 2. Juni 2007

um 11.00 Uhr

(Ende gegen 13.00 Uhr)

ins Gemeindehaus der Segenskirche am Stiefenhoferplatz ein.

Jedes Geburtstagskind kann eine Begleitung (Freund, Freundin, Partner, Partnerin) mitbringen.

Damit wir fürs Buffet besser planen können, brauchen wir Ihre

Anmeldung bis zum 29. Mai

entweder im Kirchenbüro: 670 06 50 der bei Frau Pastorin Erler: 675 908 12.

Wir freuen uns auf Sie und einen gelungenen gemeinsamen Vormittag, mit dem wir Ihr neues Lebensjahr würdigen und feiern.

………und er trug sein Kreuz……….

Johannesevangelium, Kap. 19,Vers 17

Liebe Leserinnen und Leser,

Jesus trägt sein Kreuz zu seiner eigenen Hinrichtung. So berichtet uns der Evangelist Johannes. Die anderen Evangelisten, Matthäus, Markus und Lukas, berichten uns etwas anderes: Da haben sie einen Mann gegriffen, Simon von Kyrene, dem legen sie das Kreuz auf, dass er es Jesus nachträgt. Nach all den Folterungen war Jesus wahrscheinlich zu schwach, sein Kreuz selbst zu tragen. Aber der Zwang war da: Das Kreuz musste getragen werden. Ob nun Jesus selbst, oder Simon von Kyrene, ob ein Stück, oder geteilte Last, am Ende ging Jesus in den Tod am Kreuz.

„Will jemand mir nachfolgen, der ...nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.“ Das sagte Jesus vor seinem Leidensweg zu seinen Jüngern. Als ob wir nicht genug zu tragen hätten. Jetzt lädt Jesus uns auch noch etwas auf. „Jeder hat sein Päckchen zu tragen.“, sagen viele. Aber das verharmlost, worum es geht. Das Leben ist eher ein Kreuz als „ein Päckchen“. Ein Päckchen ist wohl immer noch zu tragen, aber das Kreuz nicht. Oft scheint es zu viel, was uns auferlegt ist, wir können es nicht tragen, nicht mehr ertragen. Zu schwer. Sogar Jesus ist es zu schwer geworden. Auch er brauchte Hilfe, Hilfe für einen Weg, den er aus freien Stücken gar nicht gehen wollte. Auch wir müssen Wege gehen, die wir uns nicht selbst gesucht haben. Und darin fühlen wir uns allein gelassen.

Auch Jesus muss seinen Leidensweg ganz allein gehen, daran ändert auch die zuguckende Menschenmenge nichts und die unbeteiligten Soldaten. Doch dann wird ihm Hilfe zu Teil, auch wenn ihm das Letzte nicht erspart bleibt. Simon von Kyrene war zunächst nur Zuschauer, bis die Soldaten ihn gegriffen haben: „Der kann nicht mehr! Jetzt bist du dran!“

Wenn es Jesus schon nicht ohne Hilfe schaffte, wie dann wir? Nur Helden schaffen immer alles. Christen dürfen sagen: Es wird mir zu schwer! Und sie dürfen gewiss sein: Gott schickt Hilfe. Da ist dann einer, der übernimmt, der mit trägt.

In unserer Gemeinde haben wir viele, die mit tragen. Und sogar mehrere, die gar nicht offiziell dazu gehören. Aber sie sind da, packen mit an. Hoffentlich nicht gezwungenermaßen, wie Simon von Kyrene. Sondern einfach, weil es notwendig ist, oder es ihnen am Herzen liegt. Und doch vielleicht oft: Ich kann und mag nicht mehr, es ist aber unumgänglich. Weil die, die es tragen müssten, zu schwach sind. Ohne Leidensmiene Kreuz-Träger zu sein, das kann man von uns Christen erwarten. „Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch.“

Ihr Pastor Christoph Karstens

Geburtstagsbesuchsdienstkreis sucht Verstärkung

Wir besuchen Gemeindeglieder ab 80 Jahren und bringen Ihnen die Grüße der Segenskirche. Wir erleben gemütliche Nachbarschaftsrunden, große Familienfeiern, aber auch das Gespräch zu zweit, wenn ein Geburtstag allein begangen wird. Wir kommen nicht mit leeren Händen und hinterlassen auch einen Gruß, wenn wir niemanden antreffen. Manchmal ergibt sich so noch ein nachträglicher Besuch. Es macht große Freude, Glied einer Kirche zu sein, die sich bewegt, hin zu den Menschen. Wir kommen bereichert nach Hause zurück.

Wer hat Lust uns zu unterstützen? Wer hat 2 – 3 mal im Monat Zeit so einen Besuch zu übernehmen?

Wir freuen uns auf Ihren Anruf: 675 908 12.

Was macht die Kirche eigentlich mit ihrem Geld ?

Seit einiger Zeit sammeln wir am Kerzenbaum und im Sonntagsgottesdienst regelmäßig für unsere eigene Gemeinde. Allen, die uns hier  - einmalig oder regelmäßig  - bedenken, möchten wir an dieser Stelle einmal herzlich danken.

Denn dank dieser Ihrer Spenden konnte im letzten Jahr für unseren Gemeindesaal ein neuer Fußboden und für die Kirchenbänke neue Kissen angeschafft werden. Der neue Fußboden ist pflegeleichter, die Kissen sind bequemer. Beides zusammen ist eine gelungene Erneuerung unserer Einrichtung, die sich positiv aufs Gemeindeleben auswirken. Und das alles mit Ihrer Hilfe  -  DANKE.

                                                                                        Pastorin Sabine Erler

"Frauenhilfe"  -  was ist das eigentlich?

Die "Frauenhilfe" der Kirchengemeinde Barsbüttel besteht seit Ende des Jahres 1953. Sie wurde gegründet von Paula Westphal (1889-1962): Eine Gruppe von 16 Frauen erklärte ihre Bereitschaft, am Gemeindeleben mitzuwirken.

Heute gehören zum Kreis der „Frauenhilfe“ sowohl Frauen, deren Lebensumstände es erlauben, sich aktiv in der Gemeinde einzusetzen, als auch ältere Seniorinnen, die sich der Frauenhilfe verbunden fühlen und sich freuen über eine gesellige Runde, die sich nicht darauf beschränkt, gemeinsam Kaffee und Kuchen zu genießen, sondern sich aufgeschlossen zeigt für eine Vielfalt von Angeboten. Diese Angebote machen neugierig, wecken innere Anteilnahme, bereichern den Alltag und das Miteinander im Gemeindeleben.

So hat jedes Beisammensein ein besonderes Gepräge, das die Jahreszeit oder Stationen im Kirchenjahr mit einbezieht; gemeinsames Singen, Innehalten im Gebet, Musikhören und der Umgang mit Gedichten und kleinen Texten sind wichtige Bestandteile der gemeinsamen Nachmittage. Es gibt auch Vorträge von Referenten zu allgemein interessierenden Themen.

Eine Kaffee-Ausfahrt im Sommer, das Martinsgans-Essen und ein gemeinsamer Nachmittag mit der Willinghusener Seniorengruppe runden das Jahresprogramm ab.

Zum „Organisationsteam“ gehören Frau Horns (670 2719) und Frau Lehmann (670 0536), die mit viel Elan und Fröhlichkeit dafür sorgen, dass sich Leib und Seele wohlfühlen, dazu Frau Pastorin Erler (675 90 812) und Frau Binsch (670 07 29), die sich um die Programmgestaltung kümmern.

Wer Interesse hat, sich dazuzugesellen, oder auch nur mal „schnuppern“ möchte, ist herzlich willkommen. Ihr Alter ist nebensächlich.

Sind noch Fragen offen? Dann wählen Sie bitte obige Rufnummern!

Joomla templates by a4joomla