Erfolgreiche Kooperation zwischen Kommune und Kirchengemeinde

Am Anfang war es nur Renovierungslärm und  - staub, die deutlich machten, dass im Jugendkeller neues Leben einzieht. Inzwischen hat der neue Jugendsozialarbeiter Björn Schmidt (33) seine Arbeit aufgenommen und dreimal die Woche (Di., Do. und Fr. von 17.00 – 21.00 Uhr) strömen wieder Jugendliche in den Keller des Gemeindehauses. Klönschnack und Kickern, Billard, Musik und Spiele in überschaubarerer Atmosphäre als im AKKU machen die Attraktivität des Angebotes aus. „Ein bisschen mehr Gemütlichkeit, z.B. eine 2te Couch, könnten wir schon noch gut gebrauchen“, wirbt Björn Schmidt um Unterstützung für seine Arbeit. Die Jugendlichen wissen, dass sie Gäste sind und bis jetzt läuft der Kontakt mit den anderen Nutzern des Hauses reibungslos. Als langjähriger ehrenamtlicher Jugendarbeiter des DRK in Hamburg-Eimsbüttel und Hamburg-Mitte bringt Björn Schmidt, zusätzlich zu seinem Sozialpädagogik-Studium, reichlich praktische Erfahrung mit, um Jugendlichen menschliche Werte zu vermitteln. „Natürlich sitze ich ein bisschen zwischen den Stühlen“, sagt er, „die Kommune ist mein Arbeitgeber und die Kirche stellt den Raum“. Doch die Arbeit läuft gut und macht ihm viel Freude, so dass er sich eine Vertragsverlängerung und Stundenaufstockung wünscht. Und die 25 Jugendlichen, die im Schnitt das Freizeitangebot nutzen, wünschen sich das auch!

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