Gemeindebrief Frühjahr 2004 Gemeindebrief Frühjahr 2004

Liebe Barsbüttlerinnen und liebe Barsbüttler,

der Kirchenvorstand hat einstimmig entschieden und nun steht nur noch die bischöfliche Genehmigung aus, damit unsere Kirche am Stiefenhoferplatz den Namen 

SEGENSKIRCHE

bekommt. Ich hoffe, dass die offizielle Namensgebung zeitgleich mit unserem Jubiläum der 50jährigen Kirchweihe am Sonntag, dem 14. März erfolgen kann.

kreutz.jpgSicherlich ruft der Name Segenskirche in manch einem Erinnerungen herauf. Erinnerungen an eigene oder familiäre Einsegnungen: bei der Konfirmation, bei Hochzeiten, Taufen der Kinder oder Enkelkinder. Auch der traurige Abschied von lieben Menschen geschieht unter dem segnenden Handeln Gottes: unsere Verstorbenen lassen wir „aussegnen“, wenn auch selten in unserer Kirche, sondern eher in den Friedhofskapellen. Aber wichtig ist der Segen an den Schnittstellen unseres Lebens, dass da jemand ist, der uns Gottes Geleit zuspricht, der Gottes Zuspruch und Versprechen wach hält in unseren Herzen. Damit wir getrost all die Wege der Veränderung annehmen und gehen können. Dafür sind wir als Kirche da! Auch in Zukunft, auch unter veränderten finanziellen und strukturellen Bedingungen. Der Name Segenskirche ist für uns Gabe und Aufgabe. Segen wird uns von Gott geschenkt, frei und unverfügbar können wir ihn erleben und sind doch herausgefordert auch unseren Teil dazu beizutragen, dass Gottes Segen weitergegeben wird. Empfangen und tätige Nächstenliebe, Muße und soziale Verantwortung, Hören auf Gottes Wort und politische Ausstrahlung, all das gehört zu einer lebendigen zeitgemäßen Kirche dazu; all das spiegelt sich für mich in dem Namen Segenskirche. weitergeben, stilles Gebet

Und noch etwas wird in dem Namen Segenskirche mit aufgenommen: unser Kirchraum mit seinem Kreuz auf dem Altar. Etwas gerät dieses Kreuz unter dem bunten dominanten Kirchenfenster in den Hintergrund. Dabei ist es ein besonderes Kreuz, das genaues Hinsehen verdient. Es stellt nämlich den auferstandenen Christus dar, den Weltenherrscher, der seine Arme ausbreitet und uns alle hineinnimmt in seinen Segen. Da, wo uns dieser segnende Christus begegnet, da spüren wir Angenommensein und Heimat, da ist das Leben gut und ganz und heil. Nach einem so gesegneten Leben sehnen wir uns wohl alle. Die Sehnsucht nach Segen führt uns zusammen als fragende, Gott suchende Gemeinde und Sie alle sind eingeladen mit uns zu suchen und sich auf den Weg zu machen. Manchmal sind diese Wege neu und anders als ursprünglich gedacht, aber wohin sie uns auch zu führen scheinen, wir gehen sie miteinander im Vertrauen auf Gottes Segen.

Mit dieser Gewissheit grüße ich Sie herzlich

Ihre Pastorin

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Liebe Gemeinde!

Im Winter schläft das Murmeltier- die Barsbütteler Pfadfinder tun es nicht! Auch wenn es zum Zelten im Moment etwas kalt ist - was einige wenige trotzdem nicht davon abhält - bekommt keiner Langeweile. Im Gegenteil! Es gibt zahlreiche interessante Seminare, auf denen nicht nur Gruppenleiter sich zu dieser kalten Jahreszeit fortbilden können und die Gruppenfahrten weichen in kuschelige Hütten aus, wo jede Menge gebastelt und gespielt werden kann. Zu guter Letzt muss zum Jahresanfang natürlich auch bei den Pfadfindern, so wie in anderen Verbänden auch, vieles umsortiert und zum Beispiel auch Ämter neu gewählt werden. Es hat sich unter anderem ergeben, dass der Stamm “Martin Luther King“ in diesem Jahr von Jost Lambrecht und (wie bisher) von Carina Schmidt geleitet wird.

Spannend ist, dass sich kürzlich eine ganz neue Gruppe gegründet hat. „Aguja“ haben sie sich benannt und auch schon gemeinsam das Friedenslicht in unsere Partnergemeinde Graal-Müritz gebracht. 

Die Jungs und Mädchen ab 15 Jahren bilden eine “Ranger/Rover-Runde“. Das heißt, dass sie zusammen jede Menge Spaß auf  Fahrten und Lagern haben, aber zusätzlich auch schon verantwortliche Aufgaben übernehmen, wie zum Beispiel Aktionen auf Lagern planen. Es ist viel Raum für kreative Ideen vorhanden.  Vielleicht können sie sich ja bald eigenverantwortlich ohne Gruppenleiter organisieren und irgendwann, wer Lust hat, eigene Gruppen leiten.vcp_top.gif

Wenn jemand Interesse hat, bei den Agujas mitzumischen, einfach bei Laura (689 17 174 ) oder Wiebke (670 12 98) melden oder Dienstags zwischen 17 Uhr und 18:30 Uhr in unserem Gruppenraum am Stiefenhoferplatz 3 vorbeischauen.

Wir freuen uns!

Wiebke D.

Kirche einmal ganz ANDERS – ÜBERNACHTEN in der Kirche

Das ist ja einmal etwas ganz ANDERES.

So die einhellige Meinung von den Kindern, die am Samstagabend, dem 24. Januar um 20 Uhr mit Matratzen, Schlafsack, Kuscheltier, Taschenlampe und allem, was man so für eine Nacht in der Kirche braucht, in die Barsbütteler Kirche kamen.Etwas skeptisch waren die Eltern dann doch, als sie sich bis zumFrühstück am nächsten Morgen von ihren Kindern verabschiedeten.Für ein buntes Programm bis Mitternacht sorgten Frau Pastorin Erlerund Diakonin Sabine Scheunemann, tatkräftig unterstützt von Frau Katherina Balki. Vielen Dank! Bei Singen, Spielen, Malen, Basteln, Informationen zu den allererstenChristen, Essen und Trinken und einer schaurig schönen Gruselgeschichte zum Einschlafen kamen weder Müdigkeit noch Langeweile auf

So eine Nacht in der Kirche ist wirklich sehr ANDERS als im Bett zu Hause!Um 9 Uhr kamen die Familien zum Frühstück in das Gemeindehaus. Ab 10 Uhr probten alle Kinder eine Klanggeschichte mit Orffinstrumenten für den Gottesdienst. Die Eltern übernahmen das Aufräumen in der Küche.

Viele verschiedene Menschen mit ihren Begabungen und Begrenzungen machen eine Kirchengemeinde aus. Da kann es auch mal knirschen und krachen, wie in der christlichen Gemeinde in Korinth, die der Apostel Paulus vor 2000 Jahren gegründet hat. Darum ging es in der Nacht in der Kirche und vormittags im Gottesdienst. Etwas erschöpft, aber voller neuer Eindrücke, machten sich um 12 Uhr alle kleinen und großen Kirchenbesucher auf den Heimweg.

Sabine Scheunemann

Kinder – Musikgarten

Neu ab August im Gemeindehaus Barsbüttel

Nach den Sommerferien, am Montag, dem 23. August, beginnt für Kinder ab 2 ½ Jahren zusammen mit ihren Eltern ein neuer Kurs Kinder-Musikgarten im Gemeindehaus in Barsbüttel.Der Kurs wird geleitet von Sabine Scheunemann und besteht aus 11 Terminen von jeweils 40 Minuten und einem Krabbelgottesdienst zum Abschluss.In dieser Zeit machen die Eltern mit ihren Kindern erste melodische und rhythmische Erfahrungen und entdecken dabei ihre eigene Stimme, Klänge und die Freude an der Bewegung zu Musik. Auch der Umgang mit kleinen Instrumenten wie Klanghölzern, Glöckchen und Rasseln sind Bestandteil dieses Angebotes.

Für die älteren Kinder zwischen vier- und sechs Jahren beginnen ab September neue Kurse „Musikalische Früherziehung“ in Barsbüttel und Willinghusen. Nähere Informationen erhalten interessierte Eltern über:

Diakonin Sabine Scheunemann, Telefon: 04102/43226
 

JUBILÄUMSKONZERT

Zum 50-jährigen Bestehen der Barsbütteler Kirche

Zum Singen und Musizieren lädt die evangelische Kirchengemeinde am Sonntag, den 13. Juni 2004 um 14 Uhr in ihre Kirche ein. Eine bunte Mischung aus Instrumentalstücken, Liedern und Kanons wird erklingen.  Dazu suchen wir viele kleine und große Leute, die Lust und Spaß am gemeinsamen Musizieren haben und dieses Konzert mitgestalten wollen. Wer spielt Geige, Cello, Kontrabaß, Klarinette, Oboe, Flöte oder Querflöte, Trompete, Posaune oder ein anderes Instrument und möchte mitspielen?

Ein erstes Informationstreffen und Proben findet statt am:

Sonnabend, dem 3. April um 16.30 Uhr in der Barsbütteler Kirche. 

Anfragen und Anmeldung bis Ende Februar:

Diakonin Sabine Scheunemann, Telefon: 04102/43226
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