Gemeindebrief Sommer 2005 Gemeindebrief Sommer 2005

In Erwartung

Liebe Barsbüttlerinnen und Barsbüttler,

Menschen halten Ausschau. Von einem turmartigen Gerüst, och über den Häusern, schauen sie ins Weite. Einer hat ein Fernrohr mitgebracht. Ein anderer zeigt mit dem Finger nach vorn. „In Erwartung“ heißt dieses Bild von Walter Habdank (1930 – 2001).

In Erwartung zu leben kann anstrengend sein, aber eigentlich ist es etwas sehr Schönes. Denn, wer etwas erwartet, rechnet damit, dass etwas auf ihn zukommt, etwas Neues und Aufregendes vielleicht. Dass Zukunft mehr ist als die Verlängerung von Vergangenheit und Gegenwart. Die Bibel spricht ja oft davon, dass Gott auf uns zukommt. Meist tut er das auf ganz weltliche Weise: durch Menschen, die uns begegnen, durch Ereignisse, die uns betreffen, durch Worte, die uns berühren. So sorgt er dafür, dass wir in Bewegung bleiben, uns nicht einrichten in dem Erreichten. Diese offene, nach vorn schauende gespannte Erwartungsstimmung spüre ich in den momentanen Frühlingstagen immer besonders: es ist nicht mehr lange hin und die Sommer-, Urlaubs- und Ferienzeit lockt. Ich freue mich auf das Aufatmen, auf freie Zeit, auf neue Erlebnisse, vielleicht sogar in fernen Ländern. Noch weiß ich gar nicht, wo es hingehen soll und Urlaubskataloge stapeln sich auf dem Wohnzimmertisch und neben dem Bett.

Erwartungsvoll und freudig spazieren meine Gedanken in diese „kostbarsten Wochen des Jahres“ und ich fange an zu träumen. „Vorfreude ist die schönste Freude“, sagte eine Freundin zu mir und sie hat wohl recht, denn ich spüre, wie die vorfreudige Erwartung der Urlaubszeit schon meine jetzige Gegenwart belebt und bereichert. Nicht nur von schönen Erinnerungen kann man zehren, nein, Kraft gewinnen lässt sich auch aus der Erwartung dessen, was Gott mit uns noch vorhat, auch wenn wir es nicht kennen.

Auch die ersten Christen erlebten, dass Gott noch mal ganz neu und belebend auf sie zukam: nach Tod und Auferstehung Jesu war immer noch nicht klar, wie es nun eigentlich weitergehen sollte, mit dem, was Jesus unter seinen Jüngerinnen und Jüngern angestiftet hatte, da kam das erste Pfingstfest, Gottes Geist schenkte neue Gemeinschaft und bis heute feiern wir dieses Geburtstagsfest der Kirche. Und ich finde es passt gut in diese vorsommerliche Stimmung: Aufbruch und Begeisterung, Vorfreude und Planung, Neues und Erfrischendes liegt vor uns, nicht nur weil die Ferienzeit kommt, sondern weil die Zukunft Gott gehört und er nicht aufhört, auf uns zuzukommen!

Lassen Sie uns die Sommer- und Ferienzeit nutzen und Ausschau halten (holen Sie Ihre Fernrohre aus den Schubladen!) nach dem, was Gott für uns bereit hält!

Herzlichst Ihre Pastorin

Sabine Erler

20 Jahre Sozialstation Barsbüttel

Am 1. April 2005 wurde die Sozialstation Barsbüttel gegründet. Sie ist entstanden aus der Gemeindeschwesternstation, im Laufe der Jahre mehrmals umgezogen und hat heute ihr Büro im Waldenburger Weg 2.

Zur Zeit sind in der Sozialstation 11 Mitarbeiterinnen beschäftigt, dazu Zivildienstleistende und Aushilfen.

Zu unserem Leistungsangebot gehören:

  • häusliche Krankenpflege und Behandlungspflege in Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten.
  • Einkaufshilfen
  • Urlaubspflege bei Verhinderung der Angehörigen
  • Beratungsbesuche bei Pflegekassenleistungen
  • Sterbebegleitung und vieles mehr.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Hilfe benötigen.

Aus Anlass des Jubiläums findet

am 12. Juni um 11.00 Uhr

ein Gottesdienst mit anschließendem Empfang in der Segenskirche Barsbüttel statt.

Dazu sind Sie herzlich eingeladen!

Neue Musikkurse für Kinder

ab August 2005 im Gemeindehaus Willinghusen

  • Musikmäuse ab 2 ½ Jahre Donnerstag 14.30 – 15.10
  • Musikalische Früherziehung ab 4 Jahren Donnerstag 16.15 – 17.00
  • Musikalische Früherziehung ab 5 Jahren Donnerstag 15.20 – 16.05

Information und Anmeldung: Sabine Scheunemann,Tel: 04102/43226

Pfadfinder Barsbüttel nutzen das gute Wetter

Das Frühjahr wurde von den Pfadfindern vor allem dazu genutzt, sich mit kurzen Fahrten auf den Höhepunkt des Jahres einzustimmen. Dieser Höhepunkt ist wie jedes Jahr das zweiwöchige Sommerlager im Juli. Die erste dieser kürzeren Fahrten führte den Stamm über Ostern im Rahmen des Bezirkslagers nach Dänemark. Auch wenn das Wetter noch nicht ganz ideal war, wurde unter dem Leitmotto  „Wikinger“ viel gespielt und gebastelt. Trotzdem wurden typische Pfadfinderaktivitäten wie Zelten und Wandern nicht vernachlässigt. Ein weiteres Highlight des Frühjahrs war das Stammeslager über Pfingsten in Göttingen. Diesmal sorgte das Motto  „Märchen“ für viel Spaß und Aktivitäten. Neben diesen herausragenden Tagen der letzten Monate, fanden natürlich wöchentlich die einzelnen Gruppenstunden statt. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang vor allem unsere zwei neuen Gruppen. Während die aus 6 - 8jährigen Kindern bestehende Gruppe Seeadler sehr schnell Mitglieder gefunden hat, sucht die aus 8 - 9jährigen Kindern bestehende Gruppe Phönix noch neue Mitstreiter. Nicht zu vergessen sei das Engagement des Stammes Martin-Luther-King am 30. deutschen evangelischen Kirchentag in Hannover. Hierbei arbeiteten 12 Stammesmitglieder ehrenamtlich als Ordner bei verschiedenen Veranstaltungen.

Dies war in Kürze zusammengefasst die Stammesarbeit des Frühjahrs und nun fiebert der Stamm dem Sommerlager in den Niederlanden entgegen.

Felix Kloke

Sehenswürdigkeiten

Sie hat inzwischen selber schon ein bisschen Tradition: die Predigtreihe zur Urlaubszeit („Auf Reisen und zu Haus“). Obwohl die Idee gerade an allen Gottesdienst-Traditionen vorbei entwickelt worden ist. Nun geht das schon ins vierte Jahr!

Wieder habe ich in den Sommerferien vier Sonntags-Gottesdienste nacheinander in unserer Segenskirche übernommen. Und wieder wird es jedes Mal einen persönlichen Bericht von jeweils einem oder zwei Menschen aus unserer Gemeinde geben, eine Predigt von mir, immer dieselben, bekannten Lieder und Musik zum Thema, wo es passt.

Mit Bergen und Meeren hat das Ganze einmal angefangen, diesmal kommen wir bei der kleinsten Einheit an: den Sehenswürdigkeiten. Das können besondere Zeugnisse der Erdgeschichte sein, aber auch die Hervorbringungen menschlicher Kultur. So wie wir alle sie von Ausflügen, Reisen oder sogar aus der heimatlichen Umgebung kennen, und wie auch die Bibel von ihnen zu erzählen weiß:

  • Höhlen (10. 7.);
  • Felsen (17. 7.); 
  • Brunnen (24. 7.);
  • Brücken und Furten (31. 7.).

Ich bin gespannt, was für Erinnerungen da noch einmal unter uns lebendig werden.

Sollten Sie also im Juli zu denjenigen gehören, die zu Haus bleiben, oder die noch nicht weg sind, oder schon wieder zurück: seien Sie herzlich eingeladen!

Ihr Pastor

Stefan Kramer

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