Aus der Redaktion

Gerade erst angefangen

... und schon wieder vorbei! Wegen meines Weggangs von Barsbüttel ist dies der zweite und letzte Gemeindebrief, für den ich als Redakteur verantwortlich zeichne. Aber wenigstens diese zweite Ausgabe wollte ich noch betreuen, auch wenn ich in dem betreffenden Zeitraum selber schon nicht mehr zur Gemeinde gehöre.

In jedem Fall wird der Gemeindebrief weitergeführt werden. Wie, und von wem, wird noch zu klären sein. Vielleicht ähnlich knapp wie der fliederfarbene Gemeindebrief von Willinghusen-Stemwarde, der zum November zum ersten Mal erschienen ist: mit allen Terminen und einem Beitrag der Pastorin? Oder doch wieder, wie jetzt hier, etwas mehr zum Lesen: mit mehreren Artikeln, ausführlicheren Einladungen - und Anzeigen?

Das Echo auf meine Anfrage im letzten Brief, was Ihnen der Gemeindebrief bedeutet, und was Sie gerne darin lesen würden, war leider enttäuschend dünn. Ist vielleicht die Existenz eines Gemeindebriefs etwas immer noch Selbstverständliches, ebenso unbewusst wahrgenommen wie die Werbung der Discounter, die in unsere Briefkasten und ins Altpapier flattert? Oder liest ihn sowieso niemand?

Immerhin, Elisabeth Stanisch hat mir geschrieben: „Nach meinem Empfinden ist gerade die Form, die Sie mit der Herbst/Winter-Ausgabe gewählt haben, die Richtige. (...) Es schadet nichts, wenn es nicht so viele Ausgaben sind, aber ich habe so doch ein Gefühl von persönlichem Kontakt.“ Und Martin Berk meint: „In einem Gemeindebrief sollte Mindestinfo über das Gemeindeleben gegeben werden: Termine; Rückblick auf größere Ereignisse; Information über anstehende Veränderungen; Kontaktadressen.“ Im Übrigen wäre er für eine Verteilung nicht an alle Haushalte, aber doch weiterhin an alle Kirchenmitglieder, nicht nur die Kirchgänger; „wir sollten nicht vergessen, dass auch solche Gemeindemitglieder unsere Kirche finanzieren.“

Ich werde aus der Ferne mitverfolgen, was wird, und bin gespannt. - Ich grüße Sie sehr herzlich

Ihr Stefan Kramer

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